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Schon gehört 2008

Barfuß Wasserski laufen?

Geschichte:
 
Barfußwasserski1Der Sport Barfußwasserski begann in den USA in den 50er Jahren und wurde aber danach hauptsächlich von den Australiern betrieben, dort fanden auch die ersten Wettkämpfe statt. Im Jahre 1978 gab es  die erste Weltmeisterschaft in Canberra. Meisterschaften in Europa gab es erst 1986.
 
In den USA wurden dann 1995 die ersten Junior Weltmeisterschaften ausgetragen, wo bereits 9 Nationen mit 45 Sportlern am Start waren. Im Jahr 2003 war hierbei auch ein Österreicher außerordentlich erfolgreich. Am Lake Alfred in Florida holte Georg Wimmer jr. im Slalom den Weltmeistertitel nach Österreich.
 
1997 wurde Barfußwasserski als offizieller Sport bei den World Games aufgenom-men und erstmalig in Finnland ausgetragen. Auch in Österreich gab es bereits Weltmeisterschaften, nämlich 2002 im Wassersportzentrum Wallsee/Donau in Niederösterreich.
 
Was ist Barfußwasserski?
 
Barfußwasserski2Wie der Name schon sagt, fährt man Barfußwasserski ohne irgendwelche Ski oder andere Hilfsmittel, sondern auf blanken Sohlen. Hohe Geschwindigkeiten sind hierbei ein absolutes Muss. Man fährt so je nach Können und Körpergewicht zwischen 60 und 72 km/h. Ruhiges, möglichst glattes Wasser ist sehr wichtig.
 
Man wird von einem Boot gezogen - dieses hat allerdings eine spezielle Rumpfform, damit hinter dem Boot eine "saubere" Welle entsteht, auf der die Sportler optimal mit nackten Fußsohlen laufen können. Es gibt verschiedene Disziplinen: Slalom, Tricks und Springen, aber auch Rückwärtsfahren. Der Rückwärts-Tiefwasserstart ist wohl eine der schwierigsten Startmethoden beim Barfußwasserski.
  
Wenn die Grundausstattung beim Barfußwasserskilaufen auch keine teuren Ski beinhaltet, so braucht man doch einiges an speziellem Zubehör: 
 
Zur Sicherheitsausstattung der Extremsportler gehört neben einem "Eierbecher" für die Herren der Schöpfung auch eine spezielle Barfuß-Wasserskileine, eine für den Barfußwasserski3jeweiligen Zweck geeignete Barfuß-Wasserskihantel, gegebenenfalls ein paar Schuhskier und natürlich ein Barfuß-Anzug, deren Hersteller sind allerdings ebenso eine Rarität wie die Sportart selbst.
 
Vom 25. Januar bis 2. Februar 2009 findet am Ende der Welt in Neuseeland die 15. offizielle Barfuß-Wasserski WM (Barefoot World Championship) statt.
  
Robert Christl, 1922 im kärntnerischen Latzendorf geboren und seit 1953 in der Stadt Salzburg als Bäckermeister ansässig, übte viele Sportarten aus, darunter Kunstspringen, Schifahren nordisch und alpin. Insgesamt betreibt bzw. betrieb er 24 Sportarten und 46 Disziplinen. Er war Salzburger Landesmeister im Kunstspringen, nordischer Meister im Schilauf und im Raum Salzburg der erste Drachenflieger. Er ist oftmaliger Landes- und Staatsmeister im Wasserschilauf, 1966 war er sogar Senioren-Weltmeister im Barfuß-Wasserschilauf, was er auch heute noch mit 86 Jahren betreibt.

 

 

Zipfelbob - eine neuer Winterspaß

 

Zipfelbob1Als Grundlage für den Mini-Bob diente damals eine Kohlenschaufel, auf der man über den Schnee rutschte. Heute wird der Schlitten aus Kunststoff hergestellt. Der Haltegriff dient als Bremse und zugleich, unterstützt durch die Füße, als Steuerhebel. Durch seine spezielle Form lässt sich der Mini-Bob leicht und präzise steuern. Mit dem Mini-Bob wurden bereits Geschwindigkeiten bis zu 139 km/h erreicht. Er unterscheidet sich eigentlich nur dadurch vom herkömmlichen Zipfelbob, dass er je zwei Löcher an der Außenwand besitzt, durch die Metallstangen mit Rollen geschoben werden können.
 
Seit dem Jahre 1999 werden mit dem Mini-Bob Rennen unter anderem als "Zipflbob Cross" ausgetragen. Dabei starten 4 Fahrer gleichzeitig in den Parcours mit Steilkurven, Sprüngen und Richtungstoren. Die beiden Schnelleren steigen jeweils in die nächste Runde auf, bis sich ein Finale der besten Fahrer ergibt. Weitere Bewerbe sind Downhill und Speed mit Einzelzeitnehmung.
 
Allein in Österreich liegt die Zahl der Zipflboberinnen und Zipflbober jenseits der 5000er Marke, Tendenz steigend.
Zipfelbob2 Zipfelbob3 Zipfelbob4

 

Was ist Parkour?

 

Parkour Runner  sind Extremsportler, die den kürzesten Weg zwischen zwei Punkten finden. Die besten Protagonisten dieses Bewegungsspektakels wählen mit perfekter Körper-beherrschung und waghalsigen Manövern die  direkte Linie über Wände, Zäune, Häuser und Schächte hinweg.
 
Parkour1Dabei bewegt man sich mit Eleganz effizient durch den urbanen und natürlichen Raum. Die Wege, die man nutzt, entspringen den eigenen Ideen, vorhandenen Möglichkeiten und dem eigenen Können. Parkour setzt Kreativität voraus und sucht sein Ziel in der Perfektion und wird auch als Kunst gesehen.
 
Für gewöhnlich läuft man durch die Stadt Wege, die auch als solche gekennzeichnet sind. Man geht durch Pforten und an Mauern vorbei. Parkour löst sich von diesen Gewohnheiten. Hindernisse werden überwunden und somit neue Wege geschaffen. Dadurch ergibt sich ein völlig neues Bild der gewohnten Umgebung. Mauern werden überwunden, auf einem Zaun wird balanciert oder ein Abgrund übersprungen. Je nach eigenem Können, Kreativität und Zielsetzung.
 
Parkour4Parkour verlangt ein hohes Maß an Körperbeherrschung, Selbsteinschätzung und Disziplin sowie Konzentration und geistige Stärke. Es geht darum, seinen Körper zu trainieren, zu fordern aber nicht zu überfordern. Wenn ein Traceur (Läufer) sich nicht sicher ist ob er etwas schafft, dann wird er es nicht tun oder sich langsam herantasten. Das ist ein wichtiger Punkt. Es werden keine waghalsigen Aktionen unternommen. Alles was passiert, passiert unter völliger Kontrolle der Situation und herantasten der eigenen Grenzen. Dabei ist es sehr wichtig, seinen eigenen Körper zu kennen.Parkour2
 
Es gibt verschiedene Bewegungsabläufe ein Hindernis zu überwinden und diese werden trainiert. Wobei jeder auch seinen eigenen Stil entwickelt, der seiner eigenen Bewegungs-fertigkeit und Bewegungsart entspricht. Wichtigster Aspekt dabei ist es, Flow in seine Bewegung zu bringen, über die Hindernisse zu fließen. Flow heißt die Bewegung zu beherrschen und in höchster Effizienz auszuführen. Sich nicht zu überfordern und nicht zu unterfordern. Es ist das völlige Aufgehen in der Tätigkeit selbst. Es gibt zwar ein übergeordnetes Ziel welches man erreichen möchte, doch in dem Moment der Überwindung eines Hindernisses ist die gesamte Konzentration auf diese Bewegung gerichtet. Die Tätigkeit hat ihre Zielsetzung bei sich selbst oder auch "Der Weg ist das Ziel".
 
Parkour3Seine Wurzeln hat der Streetsport im Pariser Vorort Lisses, wo David Belle, Begründer dieser Szene, in den 80er Jahren damit begonnen hat, die triste Umgebung samt Baugerüsten und grauen Gebäudefassaden für seine individuelle Ausdrucksform zu nutzen. Im Parkour sieht er eine Weiterentwicklung der "Méthode Naturelle", ein Trainingssystem des französischen Marine-Offiziers Georges Hébert. "Méthode Naturelle" galt lange Zeit als Standardtrainings-methode des französischen Militärs und wurde auch in anderen Teilen Europas praktiziert.
 
 
  

Weltmeisterschaft im schnellen Frauentragen im finnischen Sonkajärvi

 

Frauentragen1Die Frauen als lebender Ballast bei dem seit 1992 ausgetragenen Wettbewerb dürfen nicht weniger als 50 Kilo wiegen. Zeigt die Waage weniger an, müssen zusätzliche Gewichte angelegt werden. Die meisten Teilnehmerinnen seien aus "natürlichen Gründen" Fliegen-gewichte, berichtete eine Sprecherin der Veranstalter. Allerdings meldete sich unter den knapp 50 Teilnehmern aus 13 Ländern auch eine Britin mit über 100 Kilo Wettkampfgewicht. Einige der männlichen Träger bereiteten sich mit ihren Partnerinnen "geradezu professionell" auf die Wettbewerbe vor, hieß es in finnischen Medienberichten.
 
Vor mehreren tausend Zuschauern holte sich der Este Alar Voogla mit seiner Partnerin Kirsti Viltrop im Huckepack einen der WM- Titel vor dem deutschen Paar Thomas Spiegl und Anke Kindl.
 
Frauentragen2Die Sieger aus dem Baltikum umrundeten den 253,5 Meter langen Rundkurs am Samstag in gut einer Minute. Am Tag zuvor hatte das Paar seinen Finalplatz im 100-Meter-"Sprint" noch verpasst, weil Viltrop die Partnerin fallen ließ und selbst stürzte. Der einheimische Joni Juntunen mit seiner etwa 50 Kilo schweren Partnerin Jaana Haaviko auf dem Rücken konnte sich diesen WM-Titel in 30,3 Sekunden sichern.
 
Den "Marathonlauf" bei strahlendem Sonnenschein knapp südlich des Polarkreises gewann das estnische Paar Priit und Karina Kongi. Hier mussten die männlichen Teilnehmer sechs Minuten lang mit ihrer Partnerin im Huckepack laufen und eine möglichst weite Strecke zurücklegen. Die Kongis schafften 1185 Meter.

 

House-Running - auf Häusern vertikal gehen

 
House_Running1Wenn Sie Lust verspüren, etwas völlig Widernatürliches zu versuchen, dann sind Sie hier vollkommen richtig. House-Running oder Sky-Running ist eine Trendsportart. Hierbei laufen die Teilnehmer mit Spezialgurten angeseilt, mit dem Gesicht nach unten, senkrechte Hauswände hinunter.
 
 
Houserunning2Der erste Schritt ist der Schwerste, denn der Verstand sagt eindeutig "Nein!" Unter weißblauem Himmel lassen Sie sich beim House-Running über die Dachkante in die Horizontale kippen. Mit dem Gesicht nach unten blicken Sie diesem Spaziergang der besonderen Art entgegen. Jetzt gibt es keinen Weg zurück. Aber da Sie das Tempo über ein Zusatzseil selbst bestimmen können, entscheiden Sie selbst, wie lange Sie den traumhaften Ausblick genießen wollen.
 
Houserunning3Ihr Verstand wehrt sich mit aller Kraft gegen das, was Sie im Begriff sind zu tun. Nur wenn Sie Nerven wie Drahtseile habe, können Sie nun weiter gehen. Schritt für Schritt geht es abwärts, den Blick geradewegs in die Tiefe gerichtet. Immer wieder werden Sie straucheln, doch die Seile halten Sie und geleiten Sie sicher bis zum Boden
 
Mehr unter: http://www.jollydays.at/
 

 

 

Geocaching - eine neue Form der Schnitzeljagd

Geocaching2Geocaching lässt sich am besten als eine Art moderner Schatzsuche und Schnitzeljagd beschreiben. Kurz und generalisiert gefasst: Es gibt Leute, die verstecken irgendwo Dosen voller kleiner netter Dinge sowie einem Notizbüchlein, dem Logbuch. Und veröffentlichen das Versteck in Form von Koordinaten im Internet.Dies lesen andere, merken sich die Koordinaten und nutzen ihr GPS-Gerät, um diese Schätze zu finden. Dann wird eine Kleinigkeit aus dem Inhalt der Dose ausgetauscht, der Besuch geloggt und die Dose wieder an derselben Stelle versteckt - für den nächsten ...
 
 
 
Geocaching1So weit zu den Grundregeln. Natürlich steckt viel mehr dahinter. Beispielsweise gibt es unterschiedlichste Cache-Arten, vom einfachen Cache, bei dem man praktisch fast mit dem Auto vorfahren kann über Caches, die nur mit speziellem Equipment erreichbar sind (z. B. mit Bergsteiger- oder Schnorchelausrüstung) bis hin zu Rätselcaches, die vor Ort oder sogar schon im Vorfeld Recherche und Knobelei erfordern.   
Aber eine Gemeinsamkeit gibt es immer: Der mit dem Geocaching verbundene Spaß. Spaß am Unterwegssein, am Draußensein. Spaß an der Suche und der Knobelei. Spaß an der Herausforderung. Und Spaß am Austausch mit anderen Geocachern - über die Logbucheinträge, über die einschlägigen Websites oder Foren oder auch bei Treffen, so genannten Event-Caches.
 
 
Geocaching3Die Faszination Geocaching ist schwierig auf den Punkt zu bringen, denn so unterschiedlich wie die Cachetypen, so abwechslungsreich wie die Landschaften, in denen Caches versteckt sind, so verschieden sind auch die Geocacher-Typen: Während die einen Geocaching als Zusatzanreiz beim sportlichen Wandern betreiben, nutzen andere den Reiz der Schatzsuche einfach, um ihre Kinder (oder sich selbst ;-) zu Ausflügen zu bewegen. Die einen reizt besonders die Knobelei und das Suchen, andere hassen genau dies, denn für sie liegt der Spaß eher darin, sich durch unwegsames Gelände zu kämpfen oder einfach nur schöne Touren zu machen und die reine Schatzsuche dabei nur als kleine Nebenfreude "mitzunehmen".
 
Geocaching_CartoonWen es interessiert, kann sich bei Google schlau machen.

 

 

 

 

 

 

 

Kennt Ihr Stachelschlittenrennen? Nein?

StachelschlittenrennenDie Sportler versuchen durch Einsatz von Holzstöcken mit Eisenspitzen schnellstmöglich vorwärts zu kommen. Also eine Art Nordic Walking im Sitzen.

Das Rennen mit den Schlitten, auf denen man sich mit sog. Stacheln selbst fortbewegt, wird seit rund 40 Jahren auf dem Seeoner See in Oberbayern  auf einer rund 400 m langen Strecke abgehalten. Früher wurde am Dreikönigstag um die Wette gefahren, jedoch waren die Eisbedingungen nicht immer ideal, weil die flotte Fortbewegung nur bei Spiegeleis ein Genuss ist.

Dieser Sport verlangt eine enorme Kraftanstrengung, denn mit Stacheln wird der Schlitten in Fahrt gebracht. Dabei kann es bei Ungeübten durchaus zu Stürzen kommen, gerade bei Kehrtwendungen oder Kollisionen mit anderen Stachelschlitten.

 

Weltrekord: 34-Jähriger war 264 Stunden auf Skiern unterwegs

Christian FlührDer 34-jährige Christian Flühr stellte nun einen neuen Weltrekord im Dauer-Skifahren auf. Mit 264 Stunden konnte er seine eigene Bestmarke um 22 Stunden überbieten. Der Vermerk im Guinness-Buch, auf den Flühr nun hofft, gehört bislang einem Australier mit 202 Stunden Dauer-Skifahren.

In den elf Tagen und Nächten, in denen der Deutsche auf österreichischen Pisten unterwegs war, konnte er lediglich auf den zehn Minuten langen Gondelfahrten verschnaufen. Dort musste er schlafen, essen und sich waschen. . Der in Oberhausen geborene Extremsportler habe während seiner Aktion jede Wetterlage in Kauf genommen und außer einigen Stürzen sei ihm nichts passiert.

In der Zeit des Rekordversuches untersuchten Forscher den Skifahrer, um mehr über den Kurzschlaf herauszufinden.

Mehr über Christian Flühr: http://www.christianssnowworld.de/