Schon Gehört 2007
Aero-Jump

"Aero-Jump ist das ultimative Sportgerät für jung und alt. In nur 5 Minuten ist jede Person in der Lage selbständig zu laufen. Beim Aero-Jumpen werden bis 90% der Muskeln aktiviert. Dadurch wird der Stoffwechsel stark erhöht und die Verjüngung der kompletten Hautstruktur gefördert (Cellulite reduziert). Formen Sie mit viel Freude Ihren Körper neu. Es ist nicht nur ein Konditions- oder Wellnessgerät, sondern dient auch hervorragend zur Koordination des Gleichgewichtes. Mit Aero-Jump wird die Gewichtsreduktion erleichtert!
15min. Aero-Jumpen = Kcal Verbrauch von ca. 60min. Jogging

Jeder Tritt wird durch die Feder sanft gedämpft. So wird das Skelett und die Gelenke beim joggen und jumpen nicht überbeansprucht und beschädigt. Durch das Schwebegefühl bei der aktiven Anwendung von Aero-Jump werden die Glückshormone (Endofine) um das 5fache schneller ausgeschüttet im Vergleich zum üblichen
Sport. "
Wieder einmal ein sinnloser Weltrekord!

Chattanooga/USA (AP) Der Weltrekord im Hamburger-Wettessen ist wieder in amerikanischer Hand: Der 23 Jahre alte Joey Chestnut verschlang am Sonntag 103 Hamburger in acht Minuten und überbot damit die im vergangenen Jahr vom Japaner Takeru Kobayashi aufgestellte Bestleistung um immerhin sechs Stück. Titelverteidiger Kobayashi, der bereits Bestleistungen im Knödel-, Bratwurst- und

Würstchenschnellessen aufgestellt hatte, war in diesem Jahr nicht angetreten - wegen Problemen nach einer Weisheitszahnoperation. Sieger Chestnut setzte sich gegen zwölf Kontrahenten durch, neben den Hamburgern erhielt er einen Geldpreis in Höhe von 10.000 Dollar (knapp 7.000 Euro).
Einradfahren

Da es - wie der Name schon sagt - nur ein Rad besitzt, muss es der Fahrer aktiv in einer labilen Balance halten. Er sitzt dabei freihändig auf einem Bananensattel senkrecht über der Radnabe und tritt zwecks Bewegung und Balance in die Pedale. Durch das so genannte Pendeln, bei dem der Einradfahrer das Rad eine halbe Umdrehung vor- und zurückbewegt, kann das Einrad auch auf der Stelle gehalten werden. Sehr gute Einradfahrer können jedoch auch lange ohne Pedalbewegung auf dem Rad balancieren. Die Kurbel ist über die Tretlagerwelle fest mit der Radnabe verbunden. Anders als beim Fahrrad gibt es keinen Freilauf - gebremst wird daher durch Muskelkraftein-wirkung auf das Pedal gegen die Drehrichtung der Kurbel.
Einräder gibt es in verschiedenen Größen, von Miniatureinrädern mit einer Radgröße von 12 Zoll bis zu großen Einrädern mit einem Raddurchmesser von 50 Zoll. Die verbreitetsten Größen sind 20 und 24 Zoll. Kleinere Einräder sind wendiger und eignen sich so besser für Einradtricks, größere Einräder laufen ruhiger und ermöglichen höhere Geschwindigkeiten. Ähnlich verhält es sich mit der Kurbellänge: kürzere Kurbeln ermöglichen eine schnelle, kraftvolle Beschleunigung, z. B. gut für das Fahren von Pirouetten, lange Kurbeln bieten eine bessere Hebelwirkung, gut fürs Geländefahren. Einräder mit einer eckigen Gabel ermöglichen es, bei verschiedenen Tricks die Füße darauf zu stellen.
Routinierte Einradfahrer bewegen sich auf dem Einrad so sicher wie Fußgänger und bewältigen problemlos auch längere Strecken; es gibt z. B. Berichte zu einer Fahrt über die Alpen und auch über die Durchquerung der USA. Dazu wurden Einräder mit besonderen Satteln und Handbremsen ausgestattet.

Die "Mountain Bike-Variante" des Einrads heißt Mountain Unicycle oder MUni. Es ist speziell für das Fahren im Gelände konzipiert. Daher ist es robuster gebaut als das normale Einrad und verfügt zudem über einen breiten Stollenreifen mit grobem Profil. So kann überall dort gefahren werden, wo mit einem "normalen Einrad" kein Weiterkommen ist, also: Off-Road, auf Felsen, auf Gras, im Dreck, im Sand, auf Schnee oder auf Eis.
Auf dem Einrad lassen sich verschiedene Einradspiele und Sportarten betreiben, wie z. B. Einradhockey, Einradbasketball oder Einradhandball. Ebenfalls werden mit speziellen besonders robusten "Trialeinrädern" oder MUnis Trials gefahren.
Eine weitere Disziplin ist das Mannschaftseinradfahren. Sie gehört zur Abteilung Kunstradfahren. In dieser Disziplin geht es um Synchronität und Ästhetik. Man muss 25 verschiedene Figuren zu viert bzw. zu sechs auf dem Einrad in einer vorgegebe-nen Fläche von 11 m × 14 m vorzeigen, welche unterschiedliche Schwierig-keiten geben. Bei Fehlern werden Punkte abgezogen. Sieger ist, wer die meisten Punkte ausfährt.

Alle zwei Jahre findet die Einrad-Weltmeisterschaft (UNICON) statt. UNICON ist ein Zusammenzug der Worte Unicycling Convention. Es werden dabei Wettbewerbe in etwa 20 Disziplinen wie verschiedene Rennen, Küren und Team-Sportarten (z. B. Einradhockey, Einradbasketball) veranstaltet. Die letzte fand in der Schweiz in Langenthal und Bern statt; mehr dazu unter
http://www.unicon13.ch/uni/cms/front_content.php
Handy-Weitwurf WM

Am 28. August 2007 versammelten sich rund 40 Handy-Weitwurf-Athleten aus - theoretisch - aller Welt im malerischen, inmitten der finnischen Seenplatte gelegenen Savonlinna zur 8. Weltmeisterschaft in dieser und anderen Handywurf-Disziplinen.
Die finnischen Gastgeber in Savonlinna haben sich wieder die Titel fast völlig unter sich ausgemacht:
Während bei den Männern Tommi Huotari mit 89,62 Metern siegte, verteidigte bei den Damen Eija Laakso mit 44,49 Metern ihren Titel aus dem Vorjahr.
Im Freistil-Wettbewerb, bei dem eine Jury vor allem für den künstlerischen Ausdruck Punkte vergab, teilte sich die Finnin Elina Pitkänen den Titel mit dem Niederländer Taco Cohen. Während Pitkänen nach Auskunft der Veranstalter vor allem für ihren beeindruckenden Auftritt als "liebliches Cowgirl" beim Handyweitwurf mit der Traumnote Zwölf belohnt wurde, erhielt Cohen dieselbe Punktzahl, weil er im Handstand an den Start ging.
Die Handys werden von Geschäften und Privatpersonen zur Verfügung gestellt. Es handelt sich bei den "Sportgeräten" meist um ausrangierte, alte Handys. Die Organisationsleiterin der WM weist auch noch darauf hin, dass die Handys nach der WM zu der Problemstoff-sammelstelle gebracht werden. Immerhin sind Handys ja Sondermüll.
Die Veranstalter sehen die WM als eine Art Rache des Menschen an der modernen Technik. Handy-Weitwurf sei "der einzige Sport, bei dem man den ganzen Frust und die ganze Enttäuschung über moderne Geräte rauslassen kann". Vor allem in Finnland ist der Sport beliebt. Die meisten WM-Teilnehmer kamen aus diesem Land; daneben waren auch einige Belgier, Niederländer und Schweden nach Savonlinna gereist.
Arschbomben-WM oder wie es jetzt heißt: Splash Diving Championship

Erfunden wurde es auf Hawaii: Schon im 17. Jahrhundert haben die Ureinwohner dort Klippensprung-Wettkämpfe veranstaltet. Das Ziel damals wie heute: Möglichst eine große Welle machen.
Teilnehmen darf jeder, der mindestens 14 Jahre alt ist und sich traut, dreimal vom Zehn-Meter-Brett zu springen. Bewertet wird nach strengen Kriterien: Im ersten Durchgang muss eine klassische Arschbombe gezeigt werden: beide Beine zur Hocke anziehen, mit den Armen umfassen und mit dem Hinterteil auf dem Wasser aufschlagen. Im zweiten Durchgang darf zwischen neun verschiedenen Sprungfiguren gewählt werden, von der "offenen Arschbombe" über das "offene Brett" bis hin zur "Kartoffel". Im letzten Sprung dürfen vor diesen Figuren Schrauben und Salti eingebaut werden. Die Sprünge haben verschiedene Schwierigkeitsgrade und werden von sechs Punktrichtern mit Wertung von 0 bis 10 benotet. Technik, Absprung, Inszenierung des Athleten und Lautstärke beim Aufprall sind entscheidend, außerdem, wie hoch das Wasser spritzte. Verzieht ein Springer vor dem Aufprall das Gesicht, werden Punkte abgezogen.

Schön müssen sie nicht sein, aber imposant: die Arschbomben, mit denen die Teilnehmer der Splash Diving Championship mehr auf das Wasser aufschlagen als darin eintauchen. Welche Figuren sie ausführen werden, müssen die Springer vor ihrem Absprung ansagen. Die Jury bewertet dann, wie exakt der jeweilige Springer die jeweilige Figur ausgeführt - und wie viel Wasser er möglichst geräuschvoll beim Aufschlag verdrängt hat. Insgesamt gibt es 13 offizielle Sprungfiguren, die bei den Wettkämpfen vom Zehn-Meter-Brett gesprungen werden. Ein weiteres, für die Athleten sehr schmerzhaftes Kriterium ist die Größe der Hautoberfläche, die beim Aufprall das Wasser berührt.
In manchen Fällen ist der Unterschied zwischen Extremsport und medizinischen Eingriffen erschreckend gering. Zu dieser Erkenntnis gelangte jüngst ein Sportler aus Berlin, der sich zur Vorbereitung auf die Arschbomben-Weltmeisterschaft aus fünfzehn Metern ins Wasser stürzte und später berichtet: "Das ist besser als ein Einlauf. Nach dem Sprung saß ich vierzig Minuten auf dem Klo - und es kam nur Wasser." Schmerzen gehören zum Arschbombenspringen: Der Po wird rot - ganz klar. Ab und zu gibt es auch blaue Flecken. Aber bei guten Springern handelt es sich um ein kontrolliertes Einschlagen, bei dem man sich nicht richtig groß weh tut.
80 Athleten aus sieben Ländern hatten sich zu dem zweitägigen Wettkampf am 28. und 29. Juli 2007 in Hamburg angemeldet. Mehr unter:
http://www.splashdiving.com/
Was versteckt sich hinter den Buchstaben WEIO?

W - World, E - Eskimo, I - Indian, O - Olympics
Die rund 25 Disziplinen der "World Eskimo-Indian Olympics" in Fairbanks erscheinen skurril und recht schmerzhaft: Wer hier gewinnen will, muss Robben häuten, Bleigewichte an die Ohren hängen und auf Fingern und Zehen in die Luft springen.
Inuit: Nur wer Schmerz ertragen kann, überlebt die Wildnis
Kein Körperteil wird ausgenommen, die rund 25 Disziplinen der "World Eskimo-Indian Olympics" in Alaska sind erbarmungslos: Beim Knöchel- oder Seehundhüpfen ("Knuckle or Seal Hop") testen die Wettkämpfer Kraft und die Fähigkeit, Schmerz auszuhalten. Gestützt auf Fingerknöchel und Zehen, gewinnt derjenige, der mit geradem Rücken und gebeugten Ellenbogen am weitesten hüpfen kann.

Beim Ohrgewichte-Tragen ("Ear Weight") werden mit dem Ohr sieben Kilogramm Blei an einen dünnen Faden möglichst weit getragen.
Beim Ohrenziehen ("Ear Pull") sitzen sich zwei Kontrahenten gegenüber, eine feste Schnur aus Robbenleder um je ein Ohr gelegt, und versuchen, den Gegner auf ihre Seite zu ziehen - wie beim Tauziehen.
Beim beidfüßigen Hochtritt ("Two-Foot High Kick") indes springt der Olympionike mit beiden Füßen ab, berührt mit den Zehenspitzen eine bis zu zwei Meter hoch aufgehängte Lederkugel und kommt mit beiden Füßen gleichzeitig wieder auf dem Boden auf.

Die Eskimo- und Indianer-Olympiade findet seit 1961 jährlich in Fairbanks statt, und auch in diesem Jahr können Touristen vom 21. bis 24. Juli wieder Zeugen dieser ungewöhnlichen Wettkämpfe in der Big-Dipper-Arena werden. Die Disziplinen sind schon Tausende von Jahren alt, in den extrem harten klimatischen Bedingungen war ihre Beherrschung eine Frage von Leben und Tod. Die sechs ineinander verschlungenen Ringe im Logo der Olympiade repräsentieren die sechs größten Volksstämme Alaskas: Aleuten, Athabascan-, Haida-, Tlingit- und Tsimshian-Indianer, Inuit. Die Teilnehmer müssen mindestens ein Viertel Indianer- oder Inuit-Blut in den Adern haben, die Ureinwohner machen rund 15 Prozent der Bewohner von Alaska aus.
Jede Disziplin hat ihre Geschichte
Wie die Veranstalter auf ihrer Website beschreiben, fanden solche Kämpfe in früheren Zeiten auf Familien- oder Dorffesten statt, zur Feier einer erfolgreichen Robben- oder Waljagd. Für die "umialiks", die Walfänger-Kapitäne, war es die Möglichkeit, unter den jungen Männern die kräftigsten, schnellsten, gelenkigsten und ausdauerndsten für ihr Boot auszuwählen. Heute soll die Olympiade die alten Traditionen der Eskimos und Indianer am Leben erhalten.
Eskimo- und Indianer-Olympiade: Die Disziplinen sind Tausende von Jahren alt
Jede Disziplin hat ihre eigene Geschichte: Das Knöchelhüpfen beispielsweise imitiert die Bewegung einer Robbe, so konnten sich die Jäger unbemerkt heranschleichen. Der Hochtritt war ursprünglich eine Art Flaggenzeichen: Der beste Springer lief bei einem erfolgreichen Walfang Richtung Dorf und signalisierte mit dem Sprung den Frauen, dass sie sich aufmachen mussten, die Beute zu zerteilen.
Parallel zu den Wettkämpfen werden Bräuche wie Walfleischessen oder das Zerlegen von Fischen und traditionelle Tänze vorgeführt, Geschichtenerzähler berichten von der Jagd, den Kampf gegen die Wildnis und die Kälte der arktischen Nacht. Über allem thront die Miss Olympiade, die auf ihrem Holzstuhl auf der Tribüne die Spiele beobachtet und alljährlich neu gewählt wird. Dabei zählt nicht die Maße Busen-Taille-Hüfte, sondern die Schönheit der Stammestracht und ihre Beredsamkeit in kulturellen Fragen.
(Quelle:Antje Blinda, Spiegel Online)
Wer kennt Thomas Dold?
Thomas Dold, geboren 1984, kommt aus Schwaben, spielte in seiner Jugend Fußball und studiert Wirtschaftswissenschaften. Das ist ja eigentlich nichts Besonderes.
Thomas Dold ist aber auch Weltmeister im Rückwärtslaufen (Retro-Running).
Er rennt schneller rückwärts, als viele Sportler vorwärts laufen können. So läuft er einen Kilometer beispielsweise in 3:36 Minuten, die 3.000 Meter-Distanz in 11:25 Minuten.
Und er ist Sieger des Empire State Building Run up in New York (2006 und 2007).
Er schafft 1.576 Stufen, dass heißt 320 Höhenmeter in unfassbaren 10:25 Minuten.
Und noch ein paar diesjährige Rekorde: erste Plätze beim Internationalen Fernsehturm-Treppenlauf in Stuttgart und beim SkyRun in Berlin und einen zweiten Platz beim Ramada Towerrun in Basel.
Kurioser neuer Rekord - nicht zur Nachahmung empfohlen!!

66 Hot Dogs in zwölf Minuten verspeist: Mit diesem Rekord wurde der Kalifornier Joey Chestnut neuer Weltmeister im Würstchen-Wettessen.
Der 23-jährige Amerikaner schlug in New York den japanischen Favoriten Takeru Kobayashi (29) klar um drei Hot Dogs. Kobayashi, der den Titel sechs Mal hintereinander nach Japan geholt hatte, schaffte diesmal "nur" 63 der traditionellen US-Wurstbrötchen und musste das letzte sogar zwei Mal essen.
Der internationale Wettbewerb wird seit 1916 von dem New Yorker Imbissspezialisten Nathan's veranstaltet und am amerikanischen Unabhängigkeitstag ausgetragen. Erneut nahmen rund 30.000 Menschen an der Veranstaltung im früheren Vergnügungsviertel Coney Island teil. (Quelle: ORF 5.7.2007)
Massen-Kopfstand Weltrekord

Beim Berliner Yoga-Festival ist ein Weltrekord im Massen-Kopfstand aufgestellt worden. Unter dem Motto "Feet up in the air" haben etwa 200 yogakundige Menschen ihre Füße gen Himmel gestreckt. Laut den Organisatoren muss die genaue Teilnehmerzahl aber noch anhand von Fotos ermittelt werden Tages! Es handelt sich aber auf jeden Fall um einen Weltrekord, weil es bislang noch keinen derartigen Rekordversuch gegeben habe.
Ob das Festival auch ins Guinness-Buch der Rekorde kommt, ist allerdings offen. Nach Angaben der Sprecherin des Yoga-Festivals war kein Offizieller des Verlages zu dem Rekordversuch gekommen. (Quelle; Krone 1.7.2007)
Wieso zählt man beim Tennis 15 - 30 - 40?
Geschichte der Zählweise:

Hierzu gibt es zwei Versionen. Bei der am häufigsten genannten Version wird vermutet, dass die Zählweise auf Geldeinsätze und Spielwetten im 14. Jahrhundert in Frankreich zurückgeht. So setzte man zum Beispiel ein gros denier, der wiederum einen Wert von 15 denier hatte. In einem Satz, der damals oft aus vier Spielen bestand, wurden also 4 mal 15 "deniers" gesetzt: 15 - 30 - 45 - 60. Im 16. Jahrhundert wurde wahrscheinlich aus lauter Bequemlichkeit und der kürzeren Aussprache wegen "45" durch "40" ersetzt.
Der altfranzösische Sol (später Sou) diente als Münzeinheit. Der Sol war im Mittelalter die Rechnungseinheit für zwölf Pfennig (altfranzösisch: denier). 1266 wurde diese Einheit erstmals in Form einer Silbermünze geprägt, dem "gros denier tournois", dem großen Pfennig von Tours. Dieses Geldstück wurde im 14. Jahrhundert mehrmals nachgeprägt - der Wert betrug jeweils 15 deniers tournois, das sind 15 Pfennige aus Tours.

Die zweite Version bezieht sich auf die Linien auf dem Spielfeld. Jedes Mal, wenn ein Spieler beim jeu de paume einen Punkt machte, bewegte er sich einen Streifen weiter und kam so allmählich der Mitte des Feldes näher. Das Spiel begann an der 0-Zoll-Linie. Gewann ein Spieler einen Punkt, rückte er zur 15-Zoll-Linie vor, dann zur 30-Zoll-Linie und schließlich zur 45-Zoll-Linie. Dann erst hatte er das Spiel gewonnen. Da man fand, dass diese Linie dem Netz zu nahe war, wurde die letzte Angabe auf eine 40-Zoll-Linie zurückversetzt.
"0" wird beim Tennis mit dem englischen Wort "Love" gezählt. Der Ursprung dieses Ausdrucks liegt wahrscheinlich in der Redewendung "to do something for love", was soviel heißt wie "etwas umsonst tun". Ein Spiel, bei dem der Gegner null Punkte erzielt hat, heißt daher auch Love Game. Andere Quellen geben an, "Love" stamme vom französischen "l'œuf" (=das Ei) und beschreibe damit das Aussehen der Null auf der Anzeigetafel[1].
Regeländerungen:
Da es beim Tennis keine zeitliche Begrenzung gibt, kann es sehr lange dauern, bis ein Sieger feststeht. Deshalb sind immer wieder Regeländerungsvorschläge im Umlauf, die das Spiel attraktiver und die Dauer kürzer machen sollen. So wurde in den 1970ern bereits der Tie-Break eingeführt, damit besonders lange Sätze vermieden werden. Weiterhin gibt es die No-Ad-Regel (No Advantage), bei der bei einem Spielstand von 40:40 der nächste Punkt über das Spiel entscheidet. Diese Regel kam aber offiziell bisher nur bei Doppelkonkurrenzen zum Einsatz.
(Quelle Wikipedia)
Zurzeit finden die Wimbledon-All England Championships statt
Geschichte:
Die ersten Lawn Tennis Championships fanden 1877 statt, zunächst nur für Männer zugelassen. 1884 wurden separate Wettbewerbe für Damen und Herrendoppel eingeführt. Seit 1910 sind auch Ausländer für das Turnier zugelassen. Damendoppel und Mixed-Doppel wurden 1913 ins Programm aufgenommen.
Tradition:
Bis heute hat sich Wimbledon einen speziellen, altmodisch vornehmen Charakter bewahrt, der das Turnier von allen anderen abhebt. Nur hier findet die alte Regelung, dass 90 Prozent der Spielkleidung weiß sein müssen, noch Anwendung. Das Publikum nimmt ebenso traditionell Erdbeeren mit Sahne zu sich. Eine weitere Tradition ist der am ersten Sonntag des Turniers vorgesehene Ruhetag. Das Eröffnungsspiel ist immer das des Titelverteidigers im Herreneinzel auf dem "Centre Court".
Gegenwart:
Heute werden Einzel und Doppel der Herren und Damen ausgetragen. Außerdem findet ein "Mixed", ein gemischtes Doppel, statt, sowie Nachwuchsturniere. Die wichtigsten Matches werden auf dem "Centre Court" und "Court No. 1" ausgetragen. Der "Court No. 2" wird wegen zahlreicher Favoritenstürze auch "The Graveyard" genannt.
Sieger:
Rekordsiegerin ist Martina Navrátilová mit neun Einzelsiegen zwischen 1978 und 1990. Bei den Männern zog der US-Amerikaner Pete Sampras durch seinen siebten Sieg 2000 mit William Renshaw gleich, der das Turnier in den 1880er Jahren dominierte.
Die längste Gewinnserie in Folge halten bei den Frauen Martina Navrátilová mit sechs Titeln von 1982 bis 1987 und bei den Männern William Renshaw mit sechs Titeln von 1881 bis 1886. Björn Borg gewann fünfmal in Folge zwischen 1976 bis 1980. Am 8. Juli 2007 schaffte dies auch Roger Federer. Pete Sampras gewann viermal in Folge zwischen 1997 bis 2000.
Meiste Wimbledon-Titel: Herren
Hugh Doherty (UK) erreichte dreizehn Titel (fünf Einzel-, acht Doppeltitel) zwischen 1897 und 1906.
Meiste Wimbledon-Titel: Damen
Billie Jean King (USA) (sechs Einzel-, zehn Doppel- und vier Mixedtitel) und Martina Navrátilová (neun Einzel-, sieben Doppel- und vier Mixedtitel) gewannen jeweils 20 Titel.
Jüngster Wimbledonsieger: Herren
Boris Becker (GER) gewann Wimbledon 1985 im Alter von 17 Jahren und 227 Tagen gegen Kevin Curren (RSA).
Jüngste Wimbledonsiegerin: Damen
Martina Hingis (CH) gewann Wimbledon im Alter von 15 Jahren und 282 Tagen. Sie gewann den Doppeltitel 1996 mit Helena Sukova (CZ).
Ältester Wimbledonsieger:
Margaret Du Pont (USA) gewann 1962 den Mixedtitel mit 44 Jahren und 125 Tagen.
Meiste Wimbledonteilnahmen:
Arthur Gore (UK) trat von 1888 bis 1927 36 mal in Wimbledon an. Er gewann drei Einzel- und einen Doppeltitel.
Kürzestes Finale:
John McEnroe (USA) besiegt 1984 seinen Landsmann Jimmy Connors (USA) in einer Stunde und 20 Minuten. Das Spiel geht als kürzestes Finale seit dem Jahr 1922 in die Geschichte des Tennis-Sports ein. Connors konnte in diesem Match nur vier Spiele gewinnen.
Noch ein paar Rekorde aus dem Tennissport.
Schnellster Aufschlag in einem offiziellen Turnierspiel: Herren
249,4 km/h von Andy Roddick (USA) am 24. September 2004 im Family Circle Tennis Center von Charlotte/USA.
Schnellster Aufschlag in einem offiziellen Turnierspiel: Damen
206 km/h von Venus Williams (USA) am 30. Mai 2007 bei den French Open 2007
Schnellstes Match bei einem Grand-Slam-Finale:
Steffi Graf siegte im Finale der French Open am 4. Juni 1988 gegen die 17-jährige Natallja Swerawa in 34 Minuten 6:0 6:0.
Längstes Match in der Grand-Slam-Geschichte:
Das bislang längste Spiel in einem Grand-Slam-Turnier bestritten Fabrice Santoro und Arnaud Clément (beide FRA) bei den French Open 2004. Die Spieldauer bis zum Sieg (6:4, 6:3, 6:7 (5:7), 3:6, und 16:14 ) von Santoro betrug, über zwei Tage (24./25. Mai) verteilt, 6 Stunden und 33 Minuten.
Allein der entscheidende fünfte Satz dauerte 172 Minuten.
Längster Entscheidungssatz in der Grand-Slam-Geschichte:
23:21; Mark Knowles/Daniel Nestor gewannen im Viertelfinale von Wimbledon 2006 gegen Simon Aspelin/Todd Perry den entscheidenden fünften Satz nach 193 Minuten mit diesem Ergebnis.
Längster Tie-Break:
26:24, am 1. Juli 1985 in Wimbledon im Doppel zwischen Jan Gunnarsson/Michael Mortensen und Rod Frawley/Victor Pecci.
Längstes Spiel: Herren
31 Minuten; zwischen Anthony Fawcett (RHO) und Keith Glass (UK) am 26. Mai 1975; Das Spiel durchlief 37-mal Einstand.
Längstes Spiel: Damen
52 Minuten; zwischen Noelle van Lottum und Sandra Begijn am 12. Februar 1984 in Ede (NL).
Längster Ballwechsel: Herren
3 Stunden und 33 Minuten; W. Duggan und R. Kapp spielten sich am 12. März 1988 in Santa Barbara (USA) den Ball 6202 mal gegenseitig über das Netz zu.
Längster Ballwechsel: Damen
29 Minuten; Vicky Nelson und Jean Hepner spielten den Ball im Oktober 1984 in Richmond (USA) 643 mal über das Netz. Das Match dauerte 6 Stunden und 22 Minuten, der Tie-Break 1 Stunde und 47 Minuten.
Größte Anzahl Asse in einem Match:
51 Stück - Dies gelang gleich zwei Spielern.
Als erstem, Joachim Johansson (SWE) im Achtelfinale der Australian Open 2005 gegen Andre Agassi (USA).
Danach, am 21. Juni 2005, dem Kroaten Ivo Karlovic (mit 2,09 m gleichzeitig derzeitig größter Profi-Spieler) gegen Italiener Daniele Bracciali in der ersten Runde von Wimbledon.
Beiden nutzte dieser Umstand ebenso wenig wie dem Niederländer Richard Krajicek, der 1999 im verlorenen Viertelfinale der US Open gegen den Russen Jewgeni Kafelnikow mit 49 Assen für die bislang meisten in einem Match gesorgt hatte.
Die meisten Asse pro Saison schlug 1996 der kroatische Linkshänder Goran Ivanisevic: 1.477. Die Assstatistik wird seit 1991 geführt. Seit dieser Zeit schafften es außer dem Kroaten, dem das Kunststück übrigens dreimal gelang, nur Pete Sampras und Andy Roddick (1.017 im Jahr 2004) über 1.000 Asse zu servieren.
Die meisten Doppelfehler in einem Match servierte der Schweizer Marc Rosset. Bei seinem 5:47 Std. andauernden Davis-Cup-Match gegen den Franzosen Arnaud Clement im Viertelfinale 2001 unterliefen ihm bei 48 Assen auch 30 Doppelfehler.
"Wuzzeln" oder genauer gesagt: Tischfußball

Das Tischfußballspiel als eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten von Jung und Alt wird als ernsthaft betriebener Sport häufig unterschätzt. Seit vielen Jahren wird Tischfußball jedoch auf der ganzen Welt als professionelle Sportart ausgeübt. Auch in Österreich ist in den letzten Jahren ein beachtenswerter Strukturaufbau erfolgt. Die aufstrebende junge Sportart erlangt ein immer höheres Image. Der regionale Dachverband für Salzburg und Oberösterreich organisiert seit dem Jahr 2000 die hiesige Landesmeisterschaft als ganzjährige Turnierserie.
Mitglied beim ASVÖ Salzburg ist der

Tischfußballclub Salamander
Saliterweg 24
5114 Göming
Tel.: 0650 / 244 01 50 (Herr Wolfgang Kaserer)
Internet: www. tfc-salamander.com
"Floorball" ist nicht jedem bekannt.
Floorball ist ein ursprünglich aus Schweden stammender Hallensport (dort "Innebandy oder in Deutschland "Unihockey" genannt), der Elemente von Hallenhockey und Eishockey kombiniert. Ähnlich wie beim Eishockey wird innerhalb einer umlaufenden, ca. 50 cm hohen Bande gespielt, allerdings nicht mit Puck, sondern mit einem leichten, hohlen und durchlöcherten Ball und mit Kunststoffschlägern. Checken ist nicht erlaubt, die Feldspieler brauchen auch keinen Körperschutz. Gespielt wird entweder auf einem kleinen Feld (Torhüter + 3 Feldspieler) oder auf dem Großfeld (40m x 20m, Torhüter + 5 Feldspieler).
Beim ASVÖ Salzburg gibt es Floorball/Innebandy in den Vereinen:
TVZ Wikings
Sonnbergstraße 42
5700 Zell am See
Tel. 0676 / 519 86 13 (Herr Siegfried Sendlhofer)
Email: tvz@wikings.at
Internet: www.wikings.at
IBK Brucker Bulldogs
Talstraße 79
5700 Zell am See
Tel. 0664 / 501 92 15 (Herr Markus Altacher)
Was ist eigentlich Ranggeln?
Im Österreich Lexikon wird das so erklärt:
"Ranggeln, bäuerliches, dem in der Schweiz gebräuchlichen Schwingen ähnliches Kampfspiel (Ringsport). Besonders auf almenreichen Gebirgshöhen ausgetragen, zum Beispiel traditionell am Jakobstag (25. 7.) auf dem Hundstein bei Zell am See (Salzburg). Im früher nur von ledigen Teilnehmern ausgeübten Ranggeln messen sich die Burschen der umliegenden Talschaften. Beim ritualisiert geregelten Kampf tragen die Ranggler eine eigene Kleidung aus grober Leinwand. Sie kämpfen bloßfüßig unter der Kontrolle des "Schermtax", nur bestimmte Griffe ("Kreuzwurf", "Hufer", "Stierer", "Aufdrahn") sind erlaubt. Der Sieger erhält den jährlich vergebenen Ehrentitel eines "Hagmoar". Ranggeln ist auch in Tirol ("Robeln", Gauderfest) und Kärnten bekannt, gilt aber vor allem in Salzburg als regionaltypischer Brauch, der von dem 1947 gegründeten "Salzburger Rangglerverband" organisiert und heute als Sport verstanden wird."
Das Ranggeln hat sich im Laufe der Jahre von einem Brauchtumssport zum Leistungssport mit Landes-, Österreichischen- und Europa-Meisterschaften entwickelt. Am Hundstein (mit 2.117m der höchste Grasberg Europas) wird jedes Jahr am Sonntag nach Jakobi das "Hundstoa" Ranggeln ausgetragen. Der Sieger dieses Wettkampfes erhält die "Hoagmoar Fahne" und gilt ein Jahr lang als der beste Ranggler im Alpenraum.
Wenn Ihr mehr Interesse am "Ranggeln" habt, wendet Euch an den
Salzburger Rangglerverband (SRV)
(13. Vereine, ca. 550 Mitglieder)
Herrn Günther Heim
Bahnhofstraße 5
5671 Bruck
Tel. 06545 / 72 05-13
Email: guenther.heim@lfs-bruck.at
Schon mal was von Plattenwerfen gehört?
Ein bisschen Geschichte übers Plattenwerfen:
Eine alte Überlieferung sagt, dass schon in der Steinzeit geplattlt wurde. Ausgeführt wurde damals die heutige Sportart mit Steinplatten und natürlich als Unterhaltungsspiel begonnen. Als Sportgeräte dienten vor allem ausgediente alte Hufeisen. Es wurden auch vereinzelt dreieckige Eisenplatten als Wurfgerät verwendet. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Plattensport wieder allmählich aus dem Dornröschenschlaf neu erweckt. Gegen Ende der 50iger Jahre wurden dann auch schon vereinzelt kleine Tuniere veranstaltet und anfang der 60iger wurde bei einigen Veranstaltungen schon allmählich auf eine jetzt ähnlich Form im Mannschaftsbewerb umgestiegen.
Wer sich jetzt dafür interessiert findet hier die Wettkampregeln oder wendet sich an den
Plattenwerferverband Salzburg
(16 Vereine, ca. 1.340 Mitglieder)
Zeller Straße 6
5671 Bruck
Tel. 06545 / 66 27 ab 18.00 Uhr
www.vereinsmeier.at/5671/Salzburgerplattenwerfer
und hier sind die Wettkampfregeln ganz genau